Eine Podcast-Ente?
August 2008 | Meinung von Kay A. Schoenewerk | Neue Artikel per Mail erhaltenIn Amerika ist ja sowieso immer alles “Sweeeeet!”. Dass diese Bezeichnung auch für das Thema Klebeband ein passendes Adjektiv im amerikanisch-englischen Sprachgebrauch ist, ist mir seit dem “Tape Talk” Podcast jetzt auch klar.
Mehrere Minuten lang über Klebeband zu reden, ist ja schon einmal eine moderationstechnische Meisterleistung. Das muss man Mark und Michelle, deren Namenskombination eine ebenso tolle Alliteration wie der Titel des Podcasts von Duck Tape (siehe oben) ist, auf jeden Fall lassen. Da Moderatoren - und das gilt auch für Podcast-Sprecher, aber nicht unbedingt etwas sagen müssen, wenn sie etwas sagen, ist auch diese kleine Corporate Sendung des Klebandproduzenten nicht wirklich mit Inhalt gefüllt.
So versuchen M und M zuerst einmal die Zeit damit herumzukriegen, die 19 verschiedenen Farben aufzählen, in denen Duck Tape in allen Wal-Marts zu bekommen ist - danke für den Hinweis. Danach folgt ein ebenso informativer Corporate Song zum selben Thema. Den Abschluss bilden die Verwendungstipss für die unterschiedlichen Farben von den beiden ständig lachenden Hosts. Wäre dieser Podcast nicht einfach nur peinlich qualitätslos, könnte man seinen Machern wirklich versuchte Gehirnwäsche vorwerfen.
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