Hugos Top of the Pops
September 2009 | Meinung von Claudia Morgenstern | Neue Artikel per Mail erhaltenModedesigner sind von Haus aus kreative Geschöpfe, die ihre geistige Inspiration häufig aus den Künsten wie Malerei oder Musik ziehen. Und manchmal lassen sie Otto-Normal-Köpfe wie uns an dieser ihrer Inspirationsquelle einen erfrischenden Schluck nehmen. So sieht man es zumindest bei einem der populärsten deutschen Modehäusern: HUGO BOSS.

Das E-Magazin des Labels veröffentlicht unter dem Namen ‘HUGO Tracks’ jeden Monat aufs neue eine Playlist mit 15 frischen Titeln. Darüber freuen dürften sich vor allem Fans elektronischer Tanzmusik – denn diese gibt hier, mit einer stilistischen Tendenz von chillig-cool bis Indie, ganz klar den Ton an.
Obendrein erhält der Hörer allmonatlich noch ein nettes Präsent: Jeweils einer der Playlist-Tracks steht zum kostenlosen Download zur Verfügung. Wer sich also den schicken Sound der Catwalks einverleiben möchte und auf immer neuen Band-Input steht, ist hier bestens aufgehoben. Einen Abzug gibt es allerdings doch - als bürotaugliche Hintergrundmusik sind die HUGO Tracks nicht zu empfehlen. Es ist eben so wie Goethe schon sagte: “Der Geschmack ist nur der zarteste Teil des Charakters. Er verhält sich zu ihm wie die Epiderm zur Schönheit.“ Ah ja.
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